Aktuelles

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Termine des Heimatmuseums ab 29.9.22

Allendorfer Heimatmuseum

Termine

 

Donnerstag, 29. September 2022

12.30 Uhr Mittagstisch für Senioren und Alleinstehende

Interaktiver Vortrag „Gleichgewicht und Sturzprävention“ von Dr. Heidrun Popovic

 

Sonntag, 02. Oktober 2022

14.00 Uhr Museumsgebäude und Bürgertreff geöffnet

 

Donnerstag, 27. Oktober 2022,

12.30 Uhr Mittagstisch für Senioren und Alleinstehende

 

Sonntag, 30. Oktober 2022

Nikelsmarktveranstaltungen

 

Mittwoch, 02. November 2022

Nikelsmarktveranstaltungen

 

Sonntag, 20. November 2022

11.00 – 17.00 Uhr 2. Spieletag

 

Donnerstag, 24. November 2022

12.30      Uhr Mittagstisch für Senioren und Alleinstehende

Vortrag von Kurt Stein zum Thema Heimatgeschichte

 

Sonntag, 04. Dezember 2022 (2. Advent)

Museumsgebäude und Bürgertreff geöffnet

 

Donnerstag, 15. Dezember 2022

12.30 Uhr Mittagstisch für Senioren und Alleinstehende

 

Wir freuen uns auf viele Besucher

Herzliche Grüße

Ihr Museumsteam

Heimat–undVerkehrsverein35469 Allendorf/Lumda e.V. Auf der Dreispitz 14

Tel.:06407-5267,Fax:06407-404629

Mobil:0160-94939544

www.heimatmuseum-allendorf.de

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

Mittagstischfür AlleinstehendeundSenioren

Liebe Besucherinnen und Besucher,

„Menschen treffen – Zeit zusammen verbringen - gemeinsam das Essen im Bürgertreff Allendorfer Altstadt genießen – angenehmer Plausch miteinander“

 

 

Mit diesem Motto laden wir zum Mittagstisch in den Bürgertreff

 

„Allendorfer Altstadt“ herzlich ein. Das Essen wird - wie immer - von einem Fachbetrieb frisch gekocht  und  in den Bürgertreff gebracht.

 

Wann:           Donnerstag, 29.09.2022, ab 12.30 Uhr

Wo:               Bürgertreff „Allendorfer Altstadt“ beim Heimatmuseum, Kirchstr. 15 Menü:                        Rindersaftgulasch mit Paprika, Kartoffelknödel, Kräuterknöpfle, dazu

                       Blattsalat mit Sauerrahmdressing zum Sonderpreis von 7,00 €.                                                                               

                       

 

Es findet ein interaktiver Vortrag “Gleichgewicht und Sturzprävention”

von Frau Dr. Heidrun Popovic statt.

 

Verbindliche Anmeldung beim Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) e.V. Auf der Dreispitz 14, 35469 Allendorf (Lumda), bis zum 27.09.2022

Telefon 06407-5267 oder 0160-94939544.

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

HerzlicheGrüßeIhr Museumsteam

Besuch im Allendorfer Stadturm

Danke

 

Wie im letzten Jahr nahmen wieder viele Gäste die Gelegenheit wahr, den Allendorfer Stadtturm zu besichtigen. Bei schönem Wetter legten die meisten Besucherinnen und Besucher am Fuße des altehrwürdigen Wehrturms eine Rast ein und ließen sich den selbstgebackenen Kuchen, frische Waffeln etc. munden.   

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Allen, die die Veranstaltung besuchten durch den Verzehr von Speisen und Getränken oder eine Spende unsere Arbeit unterstützen.

 

Wir haben uns über die große Resonanz gefreut.

 

Ihr Museumsteam des Heimat- und Verkehrvereins

 

Allendorfer Stadtturm geöffnet

                                                                           

Allendorfer Stadtturm geöffnet

 

Zur Besichtigung des Allendorfer Stadtturms

am Sonntag, 11. Sept. 2022, von 11 – 16 Uhr

laden wir herzlich ein.

 

Der Aufstieg wird belohnt mit einem wundervollen Rundblick über Allendorf.

 

Vor oder nach dem Aufstieg können Sie sich mit Kalt- und Warmgetränken sowie Würstchen und/oder Waffeln/Kuchen stärken.

 

Aus der Geschichte des Stadtturms

 

Der alte Stadtturm war Bestandteil der Stadtmauer, die unmittelbar im Anschluss an die Verleihung der Stadtrechte an Allendorf, durch den Großen Freiheitsbrief des Landgrafen Heinrich II. von Hessen vom 5. März 1370, aufgrund einer Verordnung vom 14. März 1370 gebaut werden musste. Dafür wurde die Stadt, für die Dauer von sechs Jahren, von allen Abgaben an den Landesherrn befreit.

 

Einst bestanden vier Türme im Verlauf der Stadtmauer, davon der heue noch erhaltene, der dominierende und schönste zu gleich war, an der Nordwestecke der Stadt errichtet, weithin Ausblick ins Land bietend. Während dieser Turm rund war, hatten die übrigen drei viereckige Formen.

 

Der runde, 1980 renovierte Turm ist sechs Meter dick und bis zur Dachtraufe dreizehn Meter hoch. Auf dem Stich von Merian war er mit einem spitzen Helm und vier Spitzgauben versehen. Heute trägt er eine sogenannte welsche Haube; sie entstand nach einem Brand 1603 oder 1634.

 

An beiden Seiten des Turmes ist heute noch der Maueranschluss mit dem ehemaligen Wehrgang zu erkennen. Die Stadtmauer war hier ungefähr zwei Meter dick und vier Meter hoch. Die Höhe ist am heutigen Geländeniveau gemessen, das im Laufe der Jahre wesentlich aufgefüllt worden war. Außen umgab die Stadtmauer

 

einst ein Wassergraben (auf dem Modell mit blauer Farbe

dargestellt), der zwei Meter unter der heutigen Straßendecke gelegen hatte.

 

Das Mauerwerk des Turmes ist beachtlich: unten hat es eine Dicke von zwei Metern, im obersten Drittel von eineinhalb und schließlich einem Meter. Mehrere Schießscharten und Lichtluken. erhellten das Innere nur dürftig, das unten einen Durchmesser von 1,90 und oben von 3,75 Metern aufweist. Durch das runde Angstloch in etwa 10 Meter Höhe war der enge Schacht zugänglich, den in der Mitte abermals eine Wölbung, diesmal mit viereckiger Öffnung unterteilte. Ein Modell, wie der Turm innen aussah, ist im Stadtturm ausgestellt.

 

Der Turm wurde demnach als Speicherraum, aber auch als Verlies benutzt. Eine Seilwinde mag für den Transport von Mensch und Material gedient haben.

 

Die letzte Renovierung des Turms wurde 1979 begonnen und der Abschluss mit einem Fest am 4. Oktober 1980 gefeiert.  Krönender Abschluss der Renovierung war das Setzen einer neuen Turmspitze.

 

Im Knauf befinden sich in einer verlöteten Hülse ein Bericht über den Turm, verschiedene Ausgaben der Allendorfer Nachrichten, Autoaufkleber und andere Zeitdokumente.

 

Die brünierte Kupferfahne zeigt den Allendorfer Löwen und die Jahreszahl 1980. Der ausgesägte Rand soll die Flammen der vielen Brände darstellen und das vergoldete große A ganz oben, der Anfangsbuchstabe des Stadtnamens, mag als Symbol des Aufstiegs gelten.

 

                                                                         

Viele Jahrzehnte war der Turm nicht betreten worden. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten ist er seit 1980 begehbar. Es wurde ein ebenerdiger Zugang geschaffen und eine Spindeltreppe mit 62 Stufen eingebaut. 

 

Lichtluken geben den Blick auf das Städtchen und die Landschaft frei. In den Vitrinen in den Schießscharten zeigt der Heimat- und Verkehrsverein Dokumente der Stadtgeschichte.

 

Wer die Treppe im Turminneren emporsteigt, sieht an der Mauer beleuchtete Tafeln, auf denen Auszüge aus der Allendorfer Geschichte zu lesen sind. Auf der obersten Etage laden Bänke zum Ausruhen ein.

 

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

 

Es grüßt

Ihr Heimat- und Verkehrsverein Allendorf e.V.

 

 

 

Termine ab 07.08.2022

Allendorfer Heimatmuseum

Termine

Sonntag, 7. August 2022

14.00 Uhr Museum geöffnet

Der Bürgertreff  ist an diesem Tag geschlossen. 

 

Donnerstag, 11. August 2022,

14.00 Uhr Ferienspiele im Museum   

 

    

Donnerstag, 18. August 2022

12.30 Uhr Mittagstisch für Senioren und Alleinstehende

Vortrag von Sebastian Senger „Oberhessische Fachwerkkirchen“.

 

Sonntag, 4. September 2022

14.00 Uhr Museumsgebäude und Bürgertreff Allendorfer Altstadt            geöffnet.

 

Donnerstag, 29. September 2022

12.30 Uhr Mittagstisch für Senioren und Alleinstehende

 

Donnerstag, 27. Oktober 2022,

12.30 Uhr Mittagstisch für Senioren und Alleinstehende

 

Donnerstag, 24. November 2022

12.30      Uhr Mittagstisch für Senioren und Alleinstehende

 

Donnerstag, 15. Dezember 2022                                                     12.30 Uhr Mittagstisch für Senioren und Alleinstehende

 

 

Wir freuen uns auf viele Besucher

Herzliche Grüße

Ihr Museumsteam

Buchvorstellung Dr. Solms

Mitmachbesuch der Grundschüler im Allendorfer Museum

 

Im Rahmen der Projektwoche besuchten Schüler der Allendorfer Grundschule unter Leitung der Rektorin, Frau Marion Schmidt, das Allendorfer Museum. Begrüßt wurden die Schülerinnen und Schüler von Bianca Werther und Brunhilde Trenz, die die einzelnen Bereiche erläuterten. Das Museum, das seit über 40 Jahren besteht, spiegelt das bäuerliche und dörfliche Leben von Allendorf vor über 100 Jahren wider. Gleich im ersten Raum „vom Flachs zum Leinen“ lernten die jungen Besucher den langen und arbeitsintensiven Weg vom Säen des Leinsamens bis zum fertigen Faden sowie das Herstellen von Leinen kennen. Sie erlebten wie es sich anfühlt, eine ca. 100 Jahre alte Bluse oder ein ebenso altes Knabenhemd aus handgewebten Leinen zu tragen. Danach ging es in den „Tante Emma Laden“.

Hier erfuhren sie, welche Produkte in den örtlichen Läden in den fünfziger Jahren geboten worden sind. In dieser Zeit war es üblich, dass viele Lebensmittel verpackungsfrei eingekauft wurden. Es war verständlich, dass Öl, Essig und Maggi in mitgebrachte Flaschen abgefüllt wurden. Vorgestellt wurde auch ein Farbkasten, den der SchülerInn in der gesamten Schulzeit genutzt hat. Lediglich viel gebrauchte Farben wurden nachgekauft. Sie lernten die Schlafgewohnheiten der Vorfahren in einem doppelschläfrigen Bett kennen und erfuhren die Bedeutung der Sprichwörter „Auf die hohe Kante legen“ und eine „Gardinenpredigt erhalten“.

Sie sahen eine Gesindekammer, in der Magd oder Knecht der Bauersleute schliefen sowie die umfangreiche Trachtensammlung des Museums. An einem Kinderwagen von 1920, aus Holz mit großen Rädern, konnten die Schülerinnen und Schüler ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Sie waren gefordert, die Sitzmöglichkeiten der zu transportierenden Kinder zu erkunden. Ein besonderes Highligth war die Benutzung einer alten, dreisitzigen Schulbank. Sie stellten fest, dass diese doch recht unbequem war. Dabei lernten die jungen Besucher eine Schiefertafel und einen Griffel kennen. Natürlich durfte auch jedes Kind auf die Tafel schreiben. Den Abschluss des Besuches bildete die Besichtigung der Blechspielzeugsammlung des Museums, von denen Einzelteil auch benutzt werden konnten. Sie sahen einen alten „hölzernen Dobsch“ (Kreisel) und erfuhren, dass die Kinder noch in den 50er Jahren mit diesen auf den Straßen spielten.

Fotos: BiancaWerther