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Jugendfeuerwehr Allendorf zu Beginn des 1. Weltkriegs

Aus dem Bildarchiv des Allendorfer Heimatmuseums

Jugendwehren entstanden in Deutschen Kaiserreich seit den 1890er Jahren als Organisation zur vormilitärischen Ausbildung in Form von Exerzieren und ähnlichen Drillmaßnahmen. Einen Aufschwung erlebten sie während des Ersten Weltkrieges.

 

Auch in Allendorf (Lumda) hatte sich Anfang des Ersten Weltkrieges eine Jugendwehr gegründet. Das Bestreben der Jugendlichen war dem Militär nachzuahmen. Das wird sehr deutlich auf dem abgedruckten Foto. In der Marktstraße wurde angetreten, der Exerzierplatz lag in dem Gemarkungsbereich „Tonkaute“, später in dem Gemarkungsbereich „Bergtannen“.    

 

BU: Allendorfer Jugendwehr

Vordere Reihe links:

Fritz Rosengarten, Heinrich Schomber, Christoph Merkel Ludwig Klingelhöfer,  ? Pfannmüller, Wilhelm Lotz,

Christopf Schaaf

 

 

 

 

 

Mittlere Reihe:

Georg Krieb (Schreiner), Karl Noll, Ludwig Schmidt (Hainmauer), Heinrich Lotz (Vater von d. Hebamme), Wilhelm Schaaf

 

Obere Reihe:

Karl Mank, Anton Kehr, Heinrich Rau, Wilhelm Benner, Artur Rosengarten, Wilhelm Bingel, Karl W. Götz, Karl Reuning, Otto Bingel

 

Im Unterstand:

Heinrich Bingel, Wilhelm Schmidt.

  

  

Kontaktdaten:

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) e.V.

Auf der Dreispitz 14, 35469 Allendorf (Lumda)

Telefon 06407-5267 oder 0160-94939544

Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

                                                                                      

Krimi-Lesung von Jule Heck

Krimizeit im Allendorfer Heimatmuseum!
Jeden ersten Sonntag im Monat ist das Allendorfer Museum geöffnet. Gerne wird damit eine Lesung von meist bekannten Autoren verbunden. Am 02.02.2020 folgte die Autorin Jule Heck aus dem Münzenberger Stadtteil Gambach einer wiederholten Einladung. Sie las aus ihrem mittlerweile siebten Roman, der Reihe "Tod im Schatten der Burg" mit dem Untertitel "Eisiger Abgrund, vor.  In dem überfüllten Museumskeller erzählte Frau Heck, dass sie zusammen mit ihrem Mann Gernot, der auch als Autor unterwegs ist, ihr erstes, gemeinsames Buch Kurzgeschichten und Episoden "Kurz und gut" geschrieben habe.
Voller Begeisterung lauschten die Zuhörer der Krimiautorin. Spontan vereinbarten sie und die Vorsitzende des Heimatvereins Brunhilde Trenz bereits den nächsten Termin für eine Lesung am 01. Febr. 2021.  Frau Heck möchte dann aus ihrem nächsten Krimi vorlesen. Da muss sich noch sputen, denn bisher existiert der Text noch nicht auf Papier, sondern nur in ihrem Kopf. Es darf also mit Spannung auf diesen Roman gewartete werden.
Nach der Lesung fand sich bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen Gelegenheit zu einem Gedankenaustausch.

Einladung zur Lesung von Jule Heck


Wann:    Sonntag, 2. Febr. 2020, um 14.30 Uhr
Wo:        Heimatmuseum Allendorf (Lumda),       
             Kirchstraße 42.
Die bekannte Autorin von Kriminal-Romanen Jule Heck liest aus ihrem siebten Roman „Eisiger Abgrund“.

Dazu war in der Gießener Allgemeinen vom 23.11.2019 war folgendes zu lesen:
„Eisiger Abgrund“ ist ein gelungener Folgeroman der bisherigen sechs Krimis um Henne und Co. Die Geschichte ist flott und spannend erzählt, die Schauplätze abwechslungsreich und plastisch geschildert, ebenso die Charaktere, insbesondere die Plattenbergs, deren anfangs so harmonische Beziehungen sich zunehmend in Luft auflösen.
Die große Lebenslüge kann am Ende auch nicht mehr durch neue Unwahrheiten aufrechterhalten werden. Die auch für das Kommissar-Duo überraschende Auflösung der Verstrickungen endet in einer Familientragödie. Und auch Henne und Co. sehen sich privat vor neuen Weichenstellungen.“
 
Wer einen spannenden literarischen Mittag mit Kaffee und Kuchen erleben möchte, kommt in das Allendorfer Heimatmuseum.
 
Das Museum ist bereits ab 14.00 Uhr geöffnet

 
Ihr Museumsteam                                                                                                

Mittagstisch am 23.01.2020

 
Heimat– und Verkehrsverein
35469 Allendorf/Lumda e.V.                                       
Auf der Dreispitz 14
Tel.: 06407-5267, Fax: 06407-404629
Mobil: 0160-94939544
www. heimatmuseum-allendorf.de
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Mittagstisch für Alleinstehende und Senioren
 
„Menschen treffen – Zeit zusammen verbringen – gemeinsam das Essen genießen in netter Atmosphäre – angenehmer Plausch miteinander“
 
Wir laden zum nächsten Mittagstisch im Allendorfer Heimatmuseum ein. Das
Essen wird in Allendorf von einem Fachbetrieb frisch gekocht und in das Museum geliefert.
 
Wann:     Donnerstag, 23. Januar 2020, ab 12.30 Uhr
 
 Wo:          Allendorfer Heimatmuseum, Kirchstraße 42
 
Menü:    Rinderschmorbraten, Kartoffelpüree, Spätzle und buntes                     Mischgemüse zum Vorzugspreis von 7,00€

Verbindliche Anmeldung beim Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) e.V.
Auf der Dreispitz 16, 35469 Allendorf (Lumda) bis zum 21. Januar 2020
Telefon 06407-5267 oder 0160-94939544.
 
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Wir freuen uns auf viele Gäste.
 
 Das Museumsteam                                                  

 

Grabsteine

Grabsteine aus vier Jahrhunderten am Allendorfer Heimatmuseum

 

Die vom Heimat- und Verkehrsverein im Laufe der Zeit aufgestellten historischen Grabsteine sind Zeugen der Bildhauerkunst.  Aus dem 17. bis 20. Jahrhundert stammen die Steine, und jeder erzählt eine Geschichte. Die barocken Grabsteine bis hin zu dem, aus dem 50ziger Jahren des letzten Jahrhundert, sind ein wichtiger Teil der Allendorfer Orts- und Kirchengeschichte.

 

Die Inschriften informieren über den Stand und die Familie des Toten. Über seine Stellung und seine Verdienste. Teilweise wurde sogar die Uhrzeit des Todes vermerkt. Ein steinernes Dokument ist das Grabmal von Johann Faulstich aus dem Jahr 1673. Der am 6. Mai 1673 verstorbene Johann Faulstich war ein Gerichtsschöffe, so ist es auf dem Stein zu lesen. Es war dreimal verheiratet „hat 3 Ehen besessen“, „die erste mit Anne 3 Jahr und 3 Kinder“ hatte er mit ihr. „Die Andere mit Elisabetha 12 Jahr und 3 Söhne und 2 Töchter“, eine weitere Ehe mit einer anderen Elisabetha. So ist es auf dem Grabstein vermerkt. Sehen kann man auf dem Stein eine hinterbliebene Ehefrau, vier stehende Mädchen und zwei stehende Knaben, während die verstorbenen Kinder – vier Knaben und zwei Mädchen – an deren Füßen liegend abgebildet sind.

 

Von einem H.W. Moll ist zu lesen, dass er am 15. Juni 1817 in Rauschenberg geboren und am 16. Oktober 1885 gestorben ist. „Voll Aufopferung und Uneigennützigkeit gegen seine Nebenmenschen verfloss sein Leben in ununterbrochener Thätigkeit. Sein Andenken bleibt im Segen.“

 

Insgesamt sind sieben restaurierte Grabmale an der Westseite des Museums angebracht und so vor dem Verfall geschützt. Zuletzt wurde das Grabmal von Josef Waschke, Oberlehrer und seiner Ehefrau Anastasia Waschke geb. Kuhn von dem Heimat- und Verkehrsverein aufgestellt.

 

Josef Waschke wurde 1891 in Herzogwald (Ost-Sudetenland) geboren. Nach dem Lehramtsstudium in Brünn, wurde er Lehrer in Herzogwald, später Oberlehrer. In der Ehe mit seiner Frau Anastasia wurden drei Kinder geboren, Josef, Anastasia und Isolde. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Familie aus der Heimat vertrieben. Am 7. Mai 1946 kam die fünfköpfige Familie zusammen mit vielen anderen Familien aus Herzogwald in Allendorf an. Zunächst wurden der Familie Waschke zwei Zimmer in der Pirrmühle zugewiesen. Eine Anstellung im Lehramt war vorerst nicht möglich, so übte Josef Waschke die Stelle des Stadtschreibers in Allendorf aus. Später bekam er erfreulicher Weise die Zusage als Lehrer in Beltershain. Hier war er bis zu seiner Pensionierung Anfang der 1950er Jahre tätig. Nach der Pensionierung baute er zusammen mit  Tochter Isolde und Schwiegersohn Gerhard Polzer ein Siedlungshaus in der Waldstraße in Allendorf. Nach dem Einzug 1954 verstarb Josef Waschke plötzlich. Seine Ehefrau Anastasia folgte ihm 1966.

Verblieben sind neun Enkel, von denen noch sieben leben. Zwei davon wohnen in Allendorf.

 

Trotz schwieriger finanzieller Verhältnisse nach Vertreibung und Aufbau einer neuen Existenz in Allendorf  und dem Neubau eines Eigenheimes beauftragte die Familie zum Andenken an den Verstorbenen die Fertigung eines individuellen Grabmals bei dem bekannten Bildhauer und Maler H.W. Arnold. Der Künstler hat Josef Waschke als Lehrer mit einem Schulkind auf dem Gedenkstein abgebildet. 

Auf dem Sockel ist zu lesen „Alles Leid der Welt wird klein vor Gottes Thron“.

Das Aufstellen des jüngsten Grabmales hat die Firma Kurt Käs aus Staufenberg-Mainzlar kostenlos vorgenommen. Dafür nochmals herzlichen Dank. 

 

Die Grabsteine stammen von dem Allendorfer Kirchhof, dem alten Friedhof in der Nordecker Strasse, dem neuen Friedhof in der Friedhofstraße und vom Friedhof in Winnen.

 

An den aufgeführten Beispielen wird deutlich, dass Friedhöfe ein Stück Kultur sind. Friedhöfe sollen Ausdruck des Kulturwillens einer menschlichen Gesellschaft sein. Zeigt die Gestaltung eines Friedhofes durchaus an, wie diese Gemeinschaft ihren Dank an die Dahingegangenen abstattet, ob sie sichtbar macht, dass die Toten durch ihr Gewesensein unser Dasein weiter mitbestimmen. Deshalb ist es auch Aller Aufgabe sich in diesem Sinne der Friedhofsgestaltung zu widmen. 

 

Die Gedenktage im November sind dem Erinnern an die Verstorbenen gewidmet. Vielleicht hat der eine oder andere Muße sich das beeindruckende Ensemble am Museum anzusehen.  

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                              

            

 

                                                                                                                                                         

Dank an alle

Dank an alle Mitwirkenden und Besucher

 

 

 

Über die Resonanz auf unsere diesjährigen Nikelsmarktveranstaltungen in und um das Museum sind wir wieder sehr zufrieden. Unser neues Konzept für die Veranstaltungen in der Remise ist aufgegangen.

 

Ein maßgeblicher Anziehungspunkt für unsere Veranstaltungen ist das historische Ambiente und die anheimelnde Atmosphäre. Das perfekte Zusammenwirken von den Ausstellungs-inhalten, den Kunstschaffenden, den Kunsthandwerkern und der Ausstellungsräumlichkeiten in den alten Gemäuern, ist der Garant für die Einzigartigkeit unserer Veranstaltungen.

 

Die das Image der Stadt mit gestaltende und prägende Kultureinrichtung Museum wird nur durch das Zusammenwirken vieler Ehrenamtler unterhalten.

 

Wir sagen allen „Danke“, die zum Erfolg unserer Aktionen beigetragen haben. Sei es als Künstler und Kunsthandwerker, dem Vorführen von traditionellem Handwerk, als ehrenamtliche Helfer, durch Geld- und Sachspenden und insbesondere allen Gästen, die unsere Einrichtungen besucht haben.

 

Wer sich mit uns zusammen für das Allendorfer Heimatmuseum engagieren möchte, kann gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

 

Ihr

 

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) e.V.

Telefon 06407-5267, Mobil 0160 94939544

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BU: Bürgermeister Thomas Benz mit den Marktfrauen Renate Becker und Ursel Hofmann sowie die Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Brunhilde Trenz. Annette und Marion Schwarz beim Flötenspiel.