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Geschenktipp Bärtzedass

Originelles Geschenk – „Anorfer Bärtze Dass“   

       

„Bärtze Dass“ auch bei Allendorfer Tankstelle erhältlich!      

 

                                    

Die Adventzeit und das Weihnachtsfest sind die Zeit des

Schenkens und des aneinander Denkens. Oft fehlt eine kleine Aufmerksamkeit für einen lieben Menschen. Gerade in  der schweren Zeit, kann die „Anorfer Bärtze Dass“ ein kleiner Mutmacher sein. Gefüllt mit selbstgebackenen Plätzchen oder Pralinen, ist sie hierfür das Richtige.

 

Trotz oder gerade wegen des Corona Virus sollten wir unseren Mitmenschen zeigen, dass wir an sie denken!

 

In einem Geschenkkarton verpackt, ist dieses individuelle Geschenk problemlos im Shop der Allendorfer Tankstelle Esso Roth für 6,50 € zu bekommen.

 

Ein Anruf oder eine Mail genügen und wir bringen die Tasse auch zu Ihnen nach Hause.

 

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) e.V.

 

 

Kontaktdaten:

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) e.V.

Auf der Dreispitz 14, 35469 Allendorf (Lumda)

Telefon 06407-5267 oder 0160-94939544

E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   

                                                                                                                                    

Heimatmusum geschlossen

Heimatmuseum geschlossen

 

Coronabedingt bleibt das Allendorfer Heimatmuseum mindestens bis zum 30. November 2020 geschlossen. Ob im Dezember wieder Veranstaltungen stattfinden können, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beurteilt werden. Dies ist abhängig von der Entwicklung der Corona-Pandemie und von den in diesem Zusammenhang getroffenen Anordnungen.

 

 

Wir bitten um Euer/Ihr Verständnis.

 

Bleibt gesund!

 

 

Das Museumsteam

                                                                                                   

 

Heimat- und Verkehrsverein

Träger des Allendorfer Heimatmuseums

Kontaktdaten:

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) e.V.

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Glaser in Allendorf

07.11.2020

                                                                                                   

Aus dem Bildarchiv des Allendorfer Heimatmuseums

 

Glaser – Ein alter Handwerksberuf

 

 

Im Mittelalter waren die Handwerkszünfte für die Stadt Allendorf von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Es herrschte Zunftzwang. Dies bedeutete, dass jeder Handwerker der Zunft angehören musste. Die Handwerker arbeiteten in erster Linie für den Bedarf der Allendorfer Bevölkerung, aber auch die Bewohner der umliegenden Dörfer waren auf die Erzeugnisse Allendorfer Handwerker angewiesen.

 

Nachgewiesen ist, dass 1794 ein Glaser in Allendorf tätig war. Auch um 1800 ist nur ein Glaser aufgeführt.1829 arbeiteten in Allendorf zwei Glasermeister.

 

Einer der letzten in Allendorf tätigen Glaser war Glasermeister Georg Muhly, geboren am 14. Febr. 1896. Seine Lehre schloss er mit der Gesellenprüfung am 18. April 1914 ab. Interessant ist, dass es zu dieser Zeit in Allendorf einen Gesellenprüfungs-ausschuss gab. Auf seinem Gesellenbrief ist u.a. folgendes zu lesen:

„Nachdem der Glaserlehrling Georg Muhly, geb. am 14. Februar 1896 in Allendorf vor dem unterzeichneten Prüfungsausschuß sich der Gesellenprüfung mit Erfolg unterzogen hat, wird ihm zum Ausweis dessen die gegenwärtige Urkunde ausgefertigt.

Allendorf ad Lda., den 18. April 1914

Der Gesellenprüfungs-Ausschuß

des Ortsgewerbevereins Allendorf ad Lda.

E. Ranft

Joh. Fey“

 

Seinen Meisterbrief erhielt er knapp 10 Jahre später von der Meisterprüfungs-Kommission Oberhessen in Giessen am 2.

 

 

September 1923. Den Glaserbetrieb hat er von seinem Vater, Glasermeister Adam Muhly, geb. 28.6.1865 in Allendorf, gest. 1950 in Allendorf, übernommen. Davor hatte bereits sein Großvater Ludwig Muhly, geb. 19. Sept. 1834 in Allendorf, gest.    

am 18.10. 1898 in Allendorf, die Glaserei betrieben. Den Beruf des Glasers übte Georg Muhly über 50 Jahre bis 1984 aus. Beheimatet war der Glasereibetrieb über mindestens drei Generationen in der Treiser Straße 10. Georg Muhly stellte in seinem Betrieb Fenster und Türen her und setzte sie auch in den Häusern ein. Am liebsten verarbeitete er Eichenholz. Natürlich wurde auch eine zu Bruch gegangene Fensterscheibe von ihm erneuert. Am Ersten Weltkrieg nahm er als Soldat teil. Während des Zweiten Weltkrieges wurde er „zwangsverpflichtet“ und musste die durch Beschuss, Detonation usw. zerstörten Fenster in den Städten neu verglasen.

 

Die Familie Muhly ist eine alteingesessene Allendorfer Familie. Noch heute leben viele Nachkommen in Allendorf und Umgebung. Der Beginn der Industrialisierung trug dazu bei, dass viele Allendorfer auswanderten. Unter ihnen auch einige Muhlys. So ist nachgewiesen, dass 1850 Conrad Muhly, Nachkomme der Muhlys aus der Treiser Str. 10 nach Amerika auswanderte. 1866 wanderte ein Georg Muhly in die USA aus. 

 

Zu ihrem Sippentreffen kamen 1988 und 1990 Nachkommen der ausgewanderten Muhlys aus den USA und Kanada nach Allendorf, der Heimatstadt ihrer Vorfahren.

 

 

BU:

Die Muhlysippe am 22. Juni 1990 in Allendorf nach einem Besuch des Heimatmuseums. Die Nachkommen der ausgewanderten Muhlys waren sehr begeistert von dem Museumsbesuch, konnten sie sich doch ein Bild machen wie ihre Vorfahren gelebt hatten.      

 

 

 

 

BU:

 

Glasermeister Georg Muhly setzt die Glasscheibe in einen Fensterflügel mit Segmentbogen ein. (Foto Okt. 1977 )

 

 

Heimat- und Verkehrsverein

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Heimatmuseum Allendorf wird geehrt

Mittagstisch für Senioren und Alleinstehende

Liebe Besucherinnen und Besucher unseres Mittagstisches!

Die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie hat uns wieder eingeholt. Die derzeitig geltenden Kontaktbeschränkungen lassen es nicht zu, dass wir den Mittagstisch für Euch/Sie im Museum ausrichten können.

Aus Verantwortung für unsere Besucher und Gäste müssen wir diese Maßnahme leider treffen.

Wir hoffen auf Euer/Ihr Verständnis. Wir wünschen, dass Ihr/Sie gesund bleibt/en und wir bald wieder unsere Veranstaltungen  durchführen können.

 

Euer Museumsteam

Nächster Mittagstisch