Ferienspielkinder mit Heimatverein in der Saalburg 

Im Rahmen der Allendorfer Ferienspielen hatte der Heimat- und Verkehrsverein die Kinder zu einer Fahrt zum Römerkastell Saalburg eingeladen. Die Reise zu den Römer startete am letzten Freitag um 9 Uhr auf dem Parkplatz am Rathaus. Das Motto lautete „Erleben – verstehen- geniessen“.  Der Verein hatte für die jungen Teilnehmer eine Führung sowie ein Mitmachprogramm gebucht. Der Führer erläuterte kindgerecht die Ausstellungen in dem rekonstruierten römischen Grenzkastell, in dem von ungefähr 100 bis 275 nach Christus Soldaten zur Grenzkontrolle stationiert waren. Die frühere Grenze des Römischen Reichs, der Limes, verläuft nur wenige hundert Meter hinter dem Kastell. Die zahlreichen Funde, am ursprünglichen Ort boten spannende Einblicke in das Leben der Menschen am Saalburgpass.  Die kleinen Besucher mit ihren Begleitern konnten anschaulich erleben wie die Soldaten und ihre Familien sowie die Handwerker wohnten und arbeiteten. Besonders beeindruckend war das rekonstruierte Speisezimmer für die Kommandeure der Soldaten. Diese speisten im Liegen. Daher die Ausstattung des Esszimmers mit Betten.

Viel Spaß hatten die Kinder beim anschließenden Pfeil und Bogen schießen und der Handhabung von Speeren, wie diese einst von den Römer beim Kampf eingesetzt wurden.

Den Abschluss des Besuches bildete ein gemeinsames Picknick mit Obst, Gemüse, Flammkuchenbrezeln, selbst gebackenen Waffeln und Kaltgetränken. 

Ein erlebnisreicher mit vielen Informationen!Die Saalburg, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist nicht nur aktuell ein lohnendes Reiseziel, sondern war es bereits in den 1960er Jahren. Am 19. Sept. 1963 besuchten Schüler der 5./6. Klasse der Allendorfer Volksschule die Saalburg mit Lehrer Klier.   

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