Im Rahmen des Allendorfer Wochenendes veranstaltete der Heimat- und Verkehrsverein ein buntes Freilicht-Konzert unter dem Motto „von Jugend für Alle“ im Künstlerhof Arnold. Organisiert wurde die Veranstaltung von Lukas Schwarz, der zugleich als Mitwirkender auftrat. Zu hören waren Hits für Jung und Alt: Aus den 60er und 70er Jahren, Akustik-Rock, Folk und Country sowie Pop und Volksmusik.
Mit zu dem Erfolg haben beigetragen die ausgewählte Location und das gute Wetter. Der heimelige Innenhof des Künstlerhofes bot angesichts der hochsommerlichen Temperaturen Kühle und Schatten. Gebäude und Bäume halten die Sonneneinstrahlung ab.
Der Besucherandrang war so groß, dass noch zusätzliche Stühle aufgestellt werden mussten. Vor interessiertem Publikum begleitete sich Jörn Großhaus selbst auf der Gitarre zu eigenen Liedern. Danach kamen Lukas Schwarz und Hope Schrempp (Gesang) Maxim Wittich und Moritz Schmiedhofer (Gitarre, Gesang) auf die Bühne. Spontan sang Holger Schlapp, von den Original Obstlern, zusammen mit Lukas Schwarz das Allendorfer Lied. Neben der Musik gab es gekühlte Getränke und gegrillte Würstchen.
Immer wieder wurden die Veranstalter darauf angesprochen, dass es schade sei, dass der Künstlerhof mit seinem außergewöhnlichen Ambiente nicht regelmäßig genutzt werden kann.
Dieser Event erinnerte an die Tradition der außergewöhnlichen Feste, die in vergangenen zwei Jahrzehnten im Künstlerhof Arnold stattgefunden haben.
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Claudia Schmidt zeigt alte Handarbeitstechnik – Geduld gefragtVon Volker HellerAllendorf. „Der Plan ist, dass die Hände irgendwann wissen, was zu tun ist“verkündet Claudia Schmidt im Bürgertreff Altstadt. Der Heimat- und Verkehrsverein Allendorf/Lumda hatte einen Spinnkurs für Anfängerinnen organisiert. „Das Rad reißt einem den Faden aus der Hand“, fährt Schmidt fort. Sie Spinnt seit ihrem zwölften Lebensjahr, hält große Stücke auf Wolle und Flachs und hat offenbar die notwendige Ruhe und Einfühlsamkeit, um anderen Menschen, für das scheinbare Relikt aus der guten alten Zeit zu begeistern.
Vor allem kennt Schmidt die Einstiegsschwierigkeiten wie aus dem Effeff. Schafwolle hatte sie mitgebracht. Die ist von Natur aus verschiedenfarbig: Weiß-, Grau- und Brauntöne. Zwar gibt ein Flügelspinnrad das notwendige technische Hilfsmittel ab, um den Wollfaden aufzuwickeln. Um jedoch aus einem losen Knäuel gekämmter Wolle einen gleichmäßigen Faden zu erhalten, bedarf es weiterhin Handarbeit mit Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger.
Das Spinnrad sollte gleichmäßig rund laufen, immer im Uhrzeigersinn. Auf dem Trittbrett steht normalerweise der rechte Fuß. Natürlich kann auch mit links abgewechselt werden. Einfach mal ausprobieren. Die Kunst, einen gleichmäßigen dicken Faden zu erzielen, besteht darin, mehrere Funktionen miteinander zu harmonisieren und synchronisieren: Auseinanderziehen des Wollknäuels mit einer auf die gewünschte Fadenstärke und das Spinnmaterial abgestimmten Geschwindigkeit der Spinnradumdrehung. Verdrehen des Fadens mit der Hand und beständige Fußarbeit.
Bei Anfängerinnen ist der Faden einmal zu dünn, zu dick, ungleichmäßig oder er reißt ab. Kommt noch hinzu, dass zu dicke Fäden oder ungewollte Fadenverdickungen nicht durch das Einzugsloch am Spinnrad passen. Das führt schnell zu Kuddelmuddel. Weil Fehlschläge vorprogrammiert sind, benötigt man eine gewisse Frustrationstoleranz. Trockenübungen erleichtern den Einstieg: Trittbrett treten einfach so und Faden verdrehen mit der Handspindel. Schmidt erklärt und plaudert aus dem Nähkästchen.
Von Öl und Holz hält sie rein gar nichts. Das Holz könne quellen. Vaseline oder Labello machen Schwergängigkeit wieder flott, ziehe aber nicht ins Material ein. In Schmidts „Erste-Hilfe-Beutel“ gehören auch Nagellack und Häkelnadel. Mit der Nadel kann der Faden zum Spinnbeginn leicht durch das Eingangsloch gefädelt werden. Die verknoteten Kordelenden gleiten mit Nagellacküberzug besser über die Spinnwirteln.
Schmidt hat einige historische Spinnräder aus dem Museumsbestand wieder flottgemacht. Noch fehlte das Kordel für den Antrieb. Allein das korrekte Anlegen am zweifädigen Spinnrad in Form einer überkreuzten Acht auf Flügelwirtel und Spulenwirtel ist eine Fummelei. Gut Ding will eben Weile haben.
Wer das Spinnen einmal ausprobieren will, für den gibt es weiterführende Informationen im Internet auf handspinngilde.org und Chantimanou.de/über-mich.Chantal-Manou Müller hat zwischen 2010 und2023 fast 400 Videos überDas Spinnen mit Handspindeln und Spinnrad, Färben, Weben auf You-Tube veröffentlicht. 2015 erschien das Buch “spinn, Spindel, spinn“, im Buchhandel unter ISBN-Nummer 9783734751387 oder im Online-Handel als E-Book erhältlich.“
Der Spinnkurs wird am 15. September um 14.00 Uhr im Bürgertreff Allendorfer Altstadt fortgesetzt. Interessierte können sich beim Heimat- und Verkehrsverein melden.
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Am kommenden Sonntag sind die Museumsgebäude ab 14.00 Uhrgeöffnet.
Vor oder nach dem Museumsbesuch laden wir zum Verweilen bei einem Heiß- oder Kaltgetränk und frischen Waffeln in den Bürgertreff Allendorfer Altstadt herzlich ein.
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Beim letzten Mittagstisch im Bürgertreff Allendorfer Altstadt wurde wieder ein vom Cateringbetrieb „Ziegelhütte“ frisch gekochtes Menü serviert. Ergänzt durch ein Eis mit Sahne und Cognac-Pflaumen, schmeckte es den BesuchernInnen köstlich.
Nicht nur für das leibliche Wohl hatte das Museumsteam gut gesorgt auch Tipps für den Alltag waren zu hören. Frau Kriminalhauptkommissarin Claudia Zanke war zu Gast. In ihrem Vortrag „Pfiffig im Alter“ erläuterte sie zahlreiche Verhaltensregeln im Umgang mit Betrügern. Sie informierte über Kriminalitätsformen, denen ältere Menschen in besonderer Weise ausgesetzt sind. Sie gab wertvolle Tipps zum wirksamen Schutz vor solchen Straftaten. Es wurden Gefahren an der Haustüre, z.B. das Auftauchen falscher Polizeibeamter oder das Vortäuschen falscher Notlagen, und damit verbundene Diebstahlsdelikte sowie Gefahren am Telefon, wie den sogenannten Enkeltrick oder Schockanrufe anschaulich von ihr dargestellt.
Der nächste Mittagstisch findet am Donnerstag, 18. Juli 2024, ab 12.30 Uhr statt.
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Am Sonntag den 4. August und Sonntag, 11. August 2024 zeigen wir im Bürgertreff Allendorfer Altstadt die Ausstellung „Kleinkinder- und Babys Glück in den 50er Jahren“. Wir wollen Kleidung, Schuhe, Spielsachen, Kinderwagen und Kleinmöbel etc. aus dieser Zeit zeigen. Das Museum verfügt zwar über viele Sachen aus dieser Zeit, sicherlich gibt es weitere, die bei uns nicht vorhanden sind.
Wir freuen uns, wenn Sie uns für die geplante Ausstellung das eine andere oder andere Exponat aus dieser Epoche leihweise zur Verfügung stellen würden.
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Am letzten Sonntag, 16.6.24, hat der Spinnkurs im Allendorfer Bürgertreff begonnen. Er wird fortgesetzt am Sonntag, 15. September 2024, um 14.00 Uhr, wieder im Bürgertreff. Neben den bereits gemeldeten Teilnehmerinnen können sich weitere Personen anmelden.
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Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher war mit einem interaktiven Vortrag beim letzten Mittagstisch zu Gast. Er ist der Begründer des weltweit ersten Mathematikums. Das Konzept des „Mathematik-Museums“ in Gießen ist, dass die Besucher aktiv mit den 200 Experimentierstationen mathematische Erfahrungen sammeln. Herr Prof. Beutelspacher wurde mit vielen öffentlichen Auszeichnungen und Ehrungen bedacht u.a. für die Öffentlichkeitsarbeit auf dem Gebiet der Mathematik. Dass er dieser Aufgabe immer noch mit Freude nachkommt, konnten die Gäste bei seinem Vortrag am 23. Mai 2024 spüren. Er führte verschiedene Experimente vor, in die er die Besucher immer wieder einbezog. Er führte vor wie durch Falten und Zusammenkleben sowie durch verschiedene Schnitte mit der Schere aus Papierblättern die unterschiedlichsten Objekte entstehen: wie einen Rahmen zum Durchsteigen und ein eckiger Ball. Er legte das Wunder der Zahl 5 dar. Eine Passage seines Vortrages beschäftigte sich mit dem bereits in der Antike bekannten Rechnen mit 10 Fingern. Die vielen Besucher folgten dem Vortrag mit großer Spannung und erlebten mit dem Wissenschaftler Beutelspacher Mathematik zum Staunen und Anfassen.
Zuvor hatte das Museumsteam ein wohlschmeckendes Menü, frisch gekocht von dem Cateringbetrieb Ziegelhüte, serviert. Ergänzt wurde das Essen mit einem Nachtisch, den die Helferinnen des Museums selbst hergestellt hatten. Auch das Wetter spielte mit, so dass ein Teil der vielen Gäste im Außenbereich sitzen konnte. Alles in allem ein rundum gelungener Nachmittag.
Der nächste Mittagstisch im Bürgertreff findet am Donnerstag, 20. Juni 2024 mit dem Vortrag „Wie ich mich vor Betrügern schütze“ statt.
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