Mittagstisch am 12. Juni 2025

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Erlebnis-Dorfflohmarkt erfolgreich

Der von der Backhausgesellschaft Untertor und dem Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda) veranstaltete Erlebnis-Dorfflohmarkt wurde gut angenommen.

Die rund 60 Verkäufer hielten ein umfassendes Angebot bereit, das zum Suchen nach Schätzen einlud. Viele Interessierte bummelten durch Allendorfs Straßen, stöberten bei den Verkaufsständen, besichtigten das Atelier des Künstlers H.W. Arnold sowie die Museumsgebäude und stärkten sich im Bürgertreff Allendorfer Altstadt. Viele Besucher äußerten sich lobend über die schöne Altstadt mit ihren verwinkelten Höfen, die sie bisher noch nicht kennengelernt hatten. Danke auch an die Evangelische Kirchengemeinde für die Zusage, den Hof des Pfarrhauses für den Dorfflohmarkt nutzen zu dürfen.

Da das Resümee zum Dorfflohmarkt überwiegend positiv ist, planen die Veranstalter für das nächste Jahr eine Neuauflage des Dorfflohmarktes.     

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Märchenlesung off owwerhessisch im Allendorfer Bürgertreff

Eine nicht alltägliche Lesung fand zuletzt im Bürgertreff Allendorfer Altstadt statt. Stefan Zimmer war zu Gast und erzählte bekannte Märchen im Dialekt unserer Region. An der einen oder anderen Stelle flocht er Eskapaden ein, die sich in einer oberhessischen Bauerfamilie abgespielt haben könnten. Stefan Zimmer unterstrich die Bedeutung der Wörter teils mit Gesten und verschiedenen Gesichtszügen, aber auch mit einer wandelbaren Puppe. Der Meister der lebendigen Erzählkunst in zünftiger Kleidung lies die Besucher eintauchen in die eigene Kindheit. Gekonnt erzählte er das Brüder-Grimm-Märchen „Hänsel und Gretel“. Weitere Märchen folgten, u.a. Tischlein deck dich, dessen Handlung kurzer Hand von dem Erzähler nach Grünberg verlegt wurde. Viele der Gäste sprechen selbst noch platt. Begeistert hörten sie alte Wörter, die heute nicht mehr gebräuchlich sind, an die sich aber sofort erinnerten. Es erfreute sie, diese wieder zu hören und zauberten ihnen ein Lächeln ins Gesicht. Die Märchenstunde endete mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken, bei dem noch der eine oder andere Spruch „off platt“ auf den Tisch kam.       

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Dorfflohmarkt am 18.5.2025, ab 8:00 Uhr

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Mittagstisch am 22.5.25

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Krimidinner im Allendorfer Bürgertreff voll besetzt

Der Heimat- und Verkehrsverein Allendorf e. V. hatte am letzten Samstag zum ersten Mal zu einem Krimidinner in den Bürgertreff Allendorfer Altstadt eingeladen.  Zusammen mit dem hoch motivierten Publikum ermittelte Flo Röhrich alias Hauptkommissar Wolfgang Schmitz, in dem Todesfall Tina Senkbach. War es Selbstmord oder Mord? Der erste Eindruck am Tatort deutete auf einen Suizid hin. Die Tote hatte in früheren Jahren bereits zwei Mal versucht sich das Leben zu nehmen. Mit Unterstützung des Publikums wurde das Umfeld der Verstorbenen unter die Lupe, die Albis und die evtl. Motiv überprüft. Flo Röhrich schlüpfte mit Laufe des Abends u.a. in die Rollen eines Getränkehändlers und Taxifahrers. Die gemeinsamen Anstrengungen des Darstellers und der Gäste ergaben, dass ein Mord vorlag und der Selbstmord vorgetäuscht war.Unterbrochen wurde das Programm durch ein Drei-Gänge-Menü. Die Resonanz der Gäste war: Ein gelungener Abend, dem ähnliche Veranstaltungen folgen sollten. Dieser Anregung wird das Museumsteam gerne nachkommen.

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Märchenlesung off platt am 4. Mai 2025

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Mittagstisch am Gründonnerstag

Frau Ulli Schäfer von dem Catering betrieb „Ziegelhütte“ hatte das Menü auf die Karwoche abgestimmt. Serviert wurden den Gästen hausgemachte Maultaschen mit geschmälzten Zwiebeln und schwäbischem Kartoffelsalat. Danach reichte das Museumsteam Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Erika Lotz hatte zur Freude der Besucherinnen und Besucher für jeden eine kleine Bastelarbeit mitgebracht. Auch das Museumsteam wurde von Erika mit einem kleinen Geschenk bedacht. Herzlichen Dank an Erika für diese liebevollen Überraschungen!  

Zu Beginn des Mittagstischs hatte die Vorsitzende Brunhilde an den kürzlich im 98. Lebensjahr verstorbenen Erich Conrad erinnert. Erich war Mitglied im Heimat- und Verkehrsverein und ein ständiger Besucher des Mittagstischs, an dem er ab dem 1. Mittagstisch bis zu einem Unfall immer teilnahm. Außerdem hat er bei den „Allendorfer Stimmen“ mitgewirkt und interessant aus seinem bewegten Leben berichtet. Wir werden Erich Conrad als liebenswerten, gut gelaunten Menschen, der immer einem flotten Spruch auf Lager hatte, in Erinnerung behalten.

Zum Abschluss fand ein Vortrag der ZAUG gGmbH zum Thema „Strom sparen“ statt. Der Referent  zeigte an Hand von praktischen Beispielen auf, durch welches Verhalten Energie eingespart werden kann, das zur auch Umweltentlastung beiträgt. Weiter können durch einen geringeren Stromverbrauch die Kosten reduziert werden. Er verteilte Gutscheine für eine kostenfreie Energieberatung. Die kostenlose Energieberatung ist jedoch einkommensabhängig. Am späten Nachmittag endete das vorösterliche Treffen.

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Frohe Ostern

Es ist schon Tradition geworden, dass die Kinder der Ganztagsbetreuung der Allendorfer Grundschule und das Museumteam gemeinsam den historischen Schöpfbrunnen in der Bonngass, im alten Stadtviereck, zum Osterfest schmücken. So auch in diesem Jahr. Die kleinen Helfer brachten selbst gebastelten Osterschmuck mit. Zusammen mit den handbemalten Ostereiern des Heimatvereins, hängten die Kinder mit großem Eifer diese an die Äste. Nachdem das Werk beendet war, sangen die Kinder zur Freude der Museumsmitarbeiterinnen ein lustiges Osterlied. Als kleine Belohnung für das fleißige Schmücken ging es anschließend zum Waffelessen in den Bürgertreff. Es herrschte eine ausgelassene und fröhliche Stimmung als Vorfreude auf das nahende Osterfest. Zum Abschluss bedankten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Betreuern sich bei den Museumsmitarbeiterinnen für das schöne Event.  

Das Museumsteam und die Ganztagsbetreuung der Allendorfer Grundschule wünschen Allen ein fröhliches und lustiges Osterfest und den Betrachtern viele Freude an dem farbenfrohen Osterbrunnen.     

Heimat- und Verkehrsverein Allendorf (Lumda)

www.heimatmuseum-allendorf.de

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Bericht zum Vortrag von Helga Becker am 6. April 25

Atemberaubend schöne Landschaften, unvergessliche Erlebnisse

Der Heimat- und Verkehrsverein Allendorf/Lumda lud Frau Helga Becker zu einem Vortrag über die Rundreise durch die USA ein.

Die erste Station der Reise war der Besuch des Grand Canyon.

Die kraftvollen Wassermassen des Colorado haben tiefe Schluchten in das Felsplateau geschliffen und eine atemberaubend schöne Landschaft hervorgebracht. Leuchtende Farben der Felswände, grüne Nadelbäume, Kakteen und Sträucher. Nach einer Wanderung durch den Canyon, bei der sie Bekanntschaft mit einem kleinen Goldmantelziesel machten, verabschiedete sich die Reisegruppe mit einem ehrfurchtvollen Blick in den Canyon von dieser bezaubernden Landschaft.

Die Reise führte sie weiter zum Antelope Canyon. Bei einem Spaziergang über die wellenförmigen Felsformationen tat sich vor ihnen der Eingang auf. Der Zugang erfordert das Hinunterklettern über Metalltreppen. Die ungewöhnlichen Formen des rotschimmernden Sandsteins projizieren tolle Lichteffekte.Im August 1997ereignete sich in dem Canyon eine tragische Katastrophe. Eine Gruppe internationaler Touristen stieg trotz Warnung der dort lebenden Ureinwohner in den Canyon. Sie wurden von einer Sturzflut überrascht. Elf Menschen kamen dabei ums Leben.

Die Weiterfahrt führte die Gruppe zum Bryce Canyon, einem der bizarrsten Canyons im Südwesten der USA. Da der Park auf 3000 m Höhe liegt, hat man meistens eine unglaublich klare Sicht. Man kann an den verschiedenen Aussichtspunkten verweilen und die Landschaft genießen. Beeindruckend ist der Blick auf das Amphitheater mit den Hoodos, welche durch die Verwehungen von Sand ständig neu geformt werden. Man hat das Gefühl, auf einem fremden Planeten zu wandern.

Der Anblick der eindrucksvollen Fotos verzauberte auch die zahlreich erschienenen Besucher des Vortrages.

Bei dem Besuch der Stadt Las Vegas tauchten die Mitglieder der Reisegruppe in eine Welt von Glanz und Glamour ein.

Helga Becker erkundete zusammen mit ihrem Mann auf dem Las Vegas Boulevard  („Strip“) die Vielzahl an Hotels, welche themenbezogen, prunkvoll und pompös gestaltet sind. So kann man im Kanal auf einem Stockwerk des Hotels eine Gondelfahrt unternehmen.

Nächste Höhepunkte waren Wanderungen  durch das „Tal des Todes“ –  Death Valley  und dem Yosemite Nationalpark. Danach besuchte die Reisegruppe die Haftanstalt in Folsom.

Zur Zeit des Besuches befanden sich ca.4000 Gefangene in dem Gefängnis. Dieses war zur Zeit des Goldrausches berüchtigt für seine harten Bestrafungen der Gefangenen. Bis zur Mitte des 19.Jahrhunderts wurden die zum Tode Verurteilten gehängt.

Danach wurden alle Todeskandidaten nach San Quentin überstellt und dort in der Gaskammer hingerichtet. Seit dem Ende des 19.Jh befinden sich nur noch Kleinkriminelle in der Haftanstalt.

In dem Gefängnis werden von den Gefangenen die Kfz Zeichen für den Staat Kalifornien hergestellt. Im Innenraum des Gefängnisgeländes hatte Familie Becker die Möglichkeit, sich mit einigen Gefangenen, welche auf einem kleinen Feld Gemüse anbauten, zu unterhalten.

Erschreckend war jedoch zu erfahren, dass bei Aufständen im Gefängnis Bedienstete und Gefangene getötet wurden.

Nach der herzlichen Verabschiedung durch den Anstaltsleiter begab sich die Reisegruppe zu ihrer vorletzten Station, der Besichtigung der Gefängnisinsel Alcatraz. Das Gefängnis, das von Anfang bis zur Mitte der 20er Jahre als Hochsicherheitsgefängnis diente, wurde 1963 geschlossen.

Der berüchtigte Gangsterboss Al Capone und der 4- fach Mörder und Vogelkundler Robert Stroud saßen dort ein. Beklemmend war die Information, dass Stroud insgesamt 54Jahre seines Lebens im Gefängnis gesessen hat und er auch dort verstorben ist.

Nach dem Besuch von Alcatraz stand der Besuch der Haftanstalt San Quentin, dem berüchtigsten Gefängnis der USA, an.

Bei dem Empfang durch den Anstaltsleiter und einem Offizier, der die Gruppe anschließend durch die Anstalt führte, wurden die Besucher belehrt, dass sie sich bei Alarm sofort flach auf den Boden legen sollen, da bei Übergriffen durch Gefangene sofort geschossen wird.

Nicht nur dieser Fakt löste Beklemmungen bei den Mitgliedern der Gruppe aus, sondern auch die Information, dass zur Zeit des Besuches sich immer noch 600 Todeskandidaten im Gefängnis befanden, welche mit der Giftspritze hingerichtet werden. Insgesamt wurden 420 Hinrichtungen in San Quentin vorgenommen.

Im Gefängnis gibt es auch verschiedene Freizeitprogramme, z.B. Malen, Musik, Schreiben und eine eigene Uni .

Im Speiseraum des Gefängnisses hat ein Gefangener an 6 Wänden auf 30x 4 Meter innerhalb von 2 Jahren Wandmalereien gezeichnet. Sie zeigen Auszüge von Stadtteilen San Franciscos,  z.B. die Cable Car.

Nach dem Rundgang durch das Gefängnis wurden die Besucher vom Anstaltsleiter verabschiedet.

Wieder zurück in Deutschland und nach dem Ende der Ära Schwarzenegger erfuhren die Mitglieder der Reisegruppe, dass vom neuen Gouverneur des Staates Kalifornien die Todesstrafe außer Kraft  gesetzt worden ist.

Mit dieser Erkenntnis endete der Vortrag von Frau Helga Becker. Die zahlreich anwesenden Gäste bedankten sich für den erlebnisreichen Vortrag mit einem kräftigen Applaus.

Die Vorsitzende des Vereines bedankte sich bei Familie Becker mit den Worten, dass die Beckers bestimmt nicht das letzte Mal in Allendorf waren.

Anschließend wurde das Kuchenbuffet eröffnet. Beim Genuss des leckeren Kuchens und dem wohlschmeckenden Kaffee wurden noch angeregte Gespräche geführt, so endete ein sehr schöner Nachmittag in der „heimeligen“ Atmosphäre der Remise.

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