Vor kurzem gastierte das Papiertheater „Kleine Auszeit“ im Bürgertreff Allendorfer
Altstadt“. Gespielt wurde das Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“ aus der Sammlung der Brüder Grimm. Die Vorstellung war gut besucht. Eintritt wurde nicht erhoben.
Papiertheater spricht Menschen altersübergreifend und unabhängig von der Herkunft an. Kinder sind ebenso fasziniert wie Erwachsene. Um 1810 entstanden diese Miniaturbühnen in Deutschland und England. Als Mittel einer Wissensaneignung und kulturellen Prägung der Zeit hat das Papiertheater in fast keinem bildungsbürgerlichen Haus gefehlt. Das Papiertheater wurde von den bewegten Bildern in Kino und Fernseher abgelöst und ist fast in Vergessenheit geraden. Umso erfreulicher ist es, dass sich in dem benachbarten Buseck ein Papiertheater etabliert hat und mit einer mobilen Bühne auch auswärts spielt.
Auch in Allendorf war es ein gemischtes Publikum, aus Erwachsenen und Kinder, das begeistert der Aufführung folgte. Mit jedem Wunsch wurde die Gier der Fischers Frau immer größer. Als es ihr nicht genug war ein Kaiser zu sein und sie werden wollte wie Gott, verlor sie alle Titel und den gesamten Reichtum. Sie musste fortan wieder in ihrer kleinen Hütte wohnen.
Anschließend waren die großen und kleinen Gäste zu Kuchen und Muffins vom Museumsteam eingeladen. An die Veranstalter wurde der Wunsch herangetragen, das Papiertheater erneut zu einem Gastspiel einzuladen.
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Zum letzten Mittagstisch war angekündigt, dass das Digital.Mobil kommen und in der oberen Marktstraße stehen wird zur Nutzung durch die Mittagstisch-Gäste. Dies scheiterte jedoch an den örtlichen Gegebenheiten. Das Digital-Mobil benötigt eine ebene Stellfläche, die leider in der Marktstrasse nicht vorhanden ist. Das Digital.Mobil musste daher am Rathaus aufgebaut werden. Die Mittagstisch-Besucher hatten daher trotz allem die Möglichkeit das Digital.Mobil aufzusuchen.
Im Anschluss an das gemeinsame Mittagsessen referierte der Dozent von der Volkshochschule des Landkreises Giessen, Herr Rene Hirschfeld, zum Thema „Digital im Alter“. Anhand von einigen Beispielen zeigte er eindrucksvoll, dass Menschen auch noch im hohen Alter sicher die Vorteile des Internets nutzen können. Die Nutzung eines Smartphones kann erheblich zur Steigerung der Lebensqualität beitragen. Beispielsweise kann mit in der Ferne wohnenden Familienangehörigen oder Freunden per Video kommuniziert werden. Weiter ging er auf die Nutzung von KI ein, insbesondere welche Vorteile in der medizinischen Diagnostik und in der Unterhaltung sie mit sich bringt. Die Zuhörer waren beeindruckt begeistert von dem Vortrag. Es kam der Wunsch auf, ebenfalls die neuen Techniken nutzen zu wollen. An das Museumsteam wurde der Wunsch herangetragen, im Bürgertreff ein „Digital Cafe“ in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule anzubieten. Es wurde zugesagt, dies nach Möglichkeit zu realisieren.
Natürlich hatte das von dem Catering Betrieb “Ziegelhütte“ frisch zubereitete Menü, Puten-Geschnetzeltes in Champignon Rahmsoße mit hausgemachten Kräuterknöpfle dazu Blattsalate mit Sauerrahmdressing, wie immer, hervorragend geschmeckt. Abgerundet wurde das Essen mit einem Nachtisch, Eis mit Sahne und in Weinbrand eingelegten Zwetschen.
Zum nächsten Mittagstisch im Bürgertreff Allendorfer Altstadt am Donnerstag, 18.9.2025, ab 12.30 Uhr laden wir herzlich ein.
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Letzte Woche besuchten die Kinder der Ganztagsbetreuung aus Treis das Museum und
den Stadtturm. Nach einem Fußmarsch bei heißen sommerlichen Temperaturen wurde die große Schar mit ihren Betreuerinnen am Bürgertreff von Sabine Hofmann, Marianne Leipold, Lukas Schwarz, Bianca Werther und Brunhilde Trenz begrüßt. Nach einer kurzen Pause ging es durch die Seufzerallee zum Stadtturm. Anhand eines Stadtmodells stellten die Museumsmitarbeiter die ehemalige Stadtbefestigung im 14. Jahrhundert vor. Erstaunt waren die kleinen Besucher darüber, dass der Turm erst seit 1980 begehbar ist. Rund 600 Jahre gelangte man nur über die Stadtmauer durch eine Einstiegsluke, die heute mit einer Tür versehen ist, ins Innere. Nach dem Aufstieg und weiteren Erläuterungen zum Turm konnten die Kinder über Allendorf und die nähere Umgebung blicken.
Danach ging es zum Museum. Hier erwartete die Gästeschar einige Mitmachangebote, wie kleine Ratespiele, schreiben mit einem Griffel auf eine Schiefertafel und viel historisches Spielzeug im Dachgeschoss. Die Kinder hatten offensichtlich Spaß und Freude an den Touren durch die geschichtlichen Einrichtungen in Allendorf.
Belohnt wurden sie für ihr vorbildliches und nettes Verhalten mit frisch gebackenen Waffeln im Bürgertreff. Die Besuchergruppe war begeistert davon, wie viel Schönes Allendorf zu
bieten hat.
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Im Rahmen der Ferienspiele der Stadt Allendorf (Lumda) hatte der Heimat- und Verkehrsverein am letzten Mittwoch zum Besuch des Oldtimer Museums in Dannenrod eingeladen.
Los ging es um 10 Uhr am Rathaus mit dem städtischen Kleinbus sowie Privat-Pkw`s. Begrüßt wurden die Besucher in Dannenrod von dem Vorsitzenden Werner Röhrig. Danach waren die Kinder zu einer Zeitreise in die Vergangenheit eingeladen. In zwei großen Museumshallen zeigen die Oldtimer Freunde Ohmtal e.V. Oldtimer aller Art, angefangen von historischen landwirtschaftlichen Geräten, wie beispielsweise Dezimalwaage, Häckselmaschinen, Ernterechen, eisenbereiften Leiterwagen, Pflüge, Sämaschinen, Mähmaschinen über die verschiedenen Traktoren, Zweiräder, Aggregate, Dampfmaschine bis zu Oltimer-Autos usw.
Das besondere Interesse der kleinen und großen Besucher erregte ein Traktor mit drei Lenkrädern, auf dem die Kinder auch sitzen durften. Danach konnten sie den Betrieb einer Dampfmaschine bestaunen und sehen wie mit der Dampfkraft Maschinen angetrieben werden können.
Der krönende Abschluss war eine Fahrt mit einem historischen Hanomag. Nach einer Stärkung mit Würstchen und Getränken wurde die Heimfahrt angetreten.
Der Museumsbesuch war ein Erlebnis der besonderen Art. Die Kinder konnten hautnah erfahren, wie früher viel manuelle Arbeit für die Alltagsbewältigung erforderlich war. Ganz im Gegensatz zu heute, wo Vieles am Schreibtisch erledigt wird.
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